Neues Schweizer Videomagazin

Ob Kaffee, Second Hand oder Zero Waste; in der ersten Folge von «matterz tv», zeigt euch Anina Mutter die coolsten nachhaltigen Shops in Zürich. Für weitere nachhaltige Spots in Zurich check https://www.blossik.com/zuerich/. «matterz tv» ist ein neues Schweizer Videomagazin; unverblümt, ungeschminkt und mit jede Menge Style berichten es von Themen, weit weg von Mainstream und Boulevard-Frontseiten. Auch unser Sacred/Vegelateria ist übrigens erwähnt!

Italian und Swiss Day im SACRED

Diesen Freitag, den 1. Dezember haben wir im SACRED Italian Day mit Gemüse-Lasagne, glutenfreien Spaghetthi, Pizza und Calzone-Spinat. Am Samstag, den 2. Dezember ist Swiss Day mit Röschti, Geschnetzeltem, Gerstensuppe, Würstli mit Sauerkraut und Zopf! Alles wie immer natürlich bio und vegan. Unser Koch Krasimir und das ganze SACRED-Team heissen Euch alle herzlich willkommen.

 

Rotkohl – Farbenfroh und gesund

Kraut-2Der mild-süssliche Geschmack des Rotkohls gehört zur Herbst- und Winterzeit einfach dazu. Allerdings wird früh gepflanzter Rotkohl auch schon im Sommer geerntet. Er ist also kein ausschliessliches Wintergemüse. Rotkohl kann gedünstet oder roh serviert werden. Er schmeckt daher als Gemüse genauso gut wie als Salat oder im Smoothie. Der Vorteil der rohen Zubereitung ist, dass die sekundären Pflanzenstoffe erhalten bleiben. Im Rotkohl sind es u. a. die blauen Anthocyane, die als heilsam gelten und antioxidativ, entzündungshemmend und krebsfeindlich wirken.

Die Gattung Kohl (Brassica) gehört der Familie der Kreuzblütler an und umfasst rund 40 Mitglieder, darunter Arten wie der Schwarze Senfkohl, der Raps und natürlich der Gemüsekohl. Aus dem Gemüsekohl sind aufgrund natürlicher Mutationen und der nachfolgenden Auslese durch den Menschen diverse Varietäten wie der Kopfkohl (wozu der Rotkohl gehört), der Brokkoli, der Rosenkohl und der Blumenkohl hervorgegangen. Beim Blumenkohl beispielsweise handelt es sich um eine Mutation der Blüte, beim Kopfkohl hingegen um eine Mutation des Haupttriebs. Auf diese Weise ist im Laufe der Zeit im Bereich der Kohlgemüse eine grosse kulinarische Vielfalt entstanden, an der wir Menschen uns erfreuen können.

Der farbenfrohe Rotkohl nun (Brassica oleracea convar. capitata var. rubra L.) ist zwar etwas kleiner und fester als der Weisskohl, sieht ansonsten aber – einmal abgesehen von seiner auffälligen Färbung – fast genauso aus. Es handelt sich in beiden Fällen um einen Kopfkohl, weshalb die beiden Brüder auch in Bezug auf die Inhaltsstoffe kaum Unterschiede aufweisen. In einem Punkt aber unterscheidet sich der Rotkohl ganz wesentlich vom Weisskohl. Denn er enthält Farbstoffe, die sogenannten Anthocyane. Dabei handelt es sich um antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die ihn zu einem besonders gesunden Gemüse machen. Gerade in den kalten Monaten, wenn der Rotkohl vorwiegend geerntet wird, gibt es vergleichsweise wenige regionale Obst- und Gemüsearten, die unser Immunsystem auf Trab halten und uns vor Infekten bewahren. Der Rotkohl ist somit eine prima Alternative zu vitaminreichen Exoten.

Weitere Infos hier: https://www.zentrum-der-gesundheit.de

Liebe auf Griechisch… nur halt aus der Schweiz

green-ravenThe Green Raven hat vor kurzem die griechische Feta-Alternative (biologisch und vegan) von Soyana vorgestellt; hier der Text:

Es gibt so Tage, da macht das Blogger sein so richtig Spaß. Zum Beispiel, wenn man nette oder konstruktive Kommentare zu einem Beitrag erhält. Oder wenn man durchs Bloggen andere Menschen mit Gemeinsamkeiten kennen lernen darf. Oder eben, wenn liebe Menschen, mit denen man schon mal zusammen gearbeitet hat, nochmal Kontakt zu dir aufnehmen und nach einer weiteren Kooperation fragen 😉

Darum hab ich mich wahnsinnig gefreut, als ich vor ein paar Tagen eine Mail von Katrin im Postfach fand, die mir von den neuen Feta-Alternativen von Soyana erzählte und mir einen erneuten Test anbot. Katrin hatte mir vor einiger Zeit schon mal eine Kooperation angeboten und uns zur Grill-Saison mit einem tollen Test-Paket beglückt ❤

Ich steh ja total auf die Produkte und auch die Firmenphilosophie von Soyana, seit dem Moment, als ich mal zufällig auf deren leckere Sauerrahm-Alternative gestoßen bin. Nun gibt es seit Kurzem diese Varianten von griechischem „Käse“, über den sich viele, die Feta vermissen, sicher sehr freuen werden!

Ihr habt die Wahl zwischen der Variante „Natur“ und einer Version mit Kräutern und Bio-Olivenöl. Die Käsealternativen sind relativ weich und lassen sich sogar ganz gut einfach so aufs Brot schmieren. Oder ihr stürzt die Becherchen auf einen Teller und schneidet sie in Würfel, mit etwas Gefühl klappt das ganz gut.

Ich habe bisher drei Varianten damit ausprobiert:

  • als Highlight auf meinem Salat
  • als Brotaufstrich
  • als Pizza-Topping

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Besuch bei Soyana – auch 2018

soyanaAuch im nächsten Jahr hast Du die Gelegenheit, den neuen Produktionsbetrieb der Soyana in Schlieren zu besuchen. Damit verbunden ist jeweils eine musikalische Einführung, ein Vortrag des Gründers und Inhabers, A.W. Dänzer, sowie ein abschliessendes Schlemmerbuffet mit leckeren Kostproben aus dem reichen Sortiment der Soyana-Lebensmittel. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Hier sind die Daten für 2018:

  • 23. Februar
  • 20. April
  • 22. Juni
  • 10. August
  • 19. Oktober

Anmeldung direkt hier: https://www.eventbrite.de

Studie: Bio-Landwirtschaft könnte die ganze Welt ernähren

Biologische Landwirtschaft könnte theoretisch die ganze Weltbevölkerung ernähren. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts FiBL. Damit allerdings nicht mehr Anbaufläche benötigt wird, braucht es ein Umdenken beim Konsum. Dazu ein Kommentar von A.W. Dänzer von Soyana:

Die Tatsache, dass diese Studie von FIBL stammt, ist sensationell. FIBL ist das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau, ursprünglich 1973 in der Schweiz von privaten Pionieren gegründet und heute mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Frankreich und sogar in Brüssel für die EU. Das FIBL wird heute weltweit respektiert. FIBL nahm seine Arbeit zu einem Zeitpunkt auf, als ich meine Doktorarbeit über eine Neue Agrarpolitik für eine gesunde Lebensgemeinschaft Schweiz an der UNI Zürich abgab, um damit eine Agrarpolitik zur Unterstützung des BioLandbaus zu begründen, was dann allerdings von meinen Professoren abgelehnt wurde.

Ebenfalls sensationell ist, wie die Studie ihre starke Aussage als realisierbar präsentiert: Indem 50% vom Lebensmittelabfall reduziert und kein Tierfutter mehr auf Ackerflächen angebaut wird! Das Ziel, bis 2050 neun Milliarden Menschen ausschließlich über den ökologischen Landbau zu ernähren, ist erreichbar, wenn wir den Foodwaste halbieren und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen keine Feldfrüchte mehr für die Fütterung von Tieren anbauen. Der neue Mega-Trend ist also, der Menschheit einen Wechsel zu einer vermehrt pflanzlichen Ernährung vorzuschlagen – und das Ziel innerhalb der nächsten 23 Jahre weltweit zu erreichen!

Dies widerspricht dem gegenwärtigen Trend, die Produktion tierischer Nahrungsmittel weltweit im großen Stil zu vergrössern, und die FAO (Food and Agricultural Organisation der UNO in Rom) fordert die Welt auf, die Nahrungsmittelproduktion sprunghaft zu steigern, um in Zukunft grosse Hungersnöte abzuwenden, und viele wissenschaftliche und Life-Science (Gentech) Lobby-Organisationen behaupten, dass die zukünftige Welt nur durch gentechnisch veränderte Lebensmittel ernährt werden kann.

Ich freue mich sehr zu hören, dass die sehr respektierte FIBL mit dieser kühnen Aussage herauskommt, denn diese Botschaft sagt nichts weniger als dass es möglich ist, die ganze Welt mit gesunden biologischen Lebensmitteln zu ernähren, indem man die Lebensmittelverschwendung halbiert und auf eine ca. 65%ige pflanzliche Ernährung umstellt, die doppelt gesund ist – gesund für die ganze Menschheit und gesund für den Planeten.

Eine köstliche biologische und pflanzliche Ernährung – das ist genau das, was Soyana in den letzten 36 Jahren entwickelt hat! Es war immer meine Absicht, eine Lösung für die Welternährung zu finden. Nun wird das tatsächlich die Zukunft der Welt! Wenn man das Glück hat, seine Ernährung mit Soyana-Lebensmitteln umzustellen, dann kann man das im Swiss Gourmet Style tun… und jetzt schon, nicht erst in 20 Jahren!

Selbstverständlich kann das Ziel nur mit viel Bewusstseinsbildung und politischer Unterstützung realisiert werden. Und hier wird ein wahrhaft epochaler Kampf ausbrechen: Alte Gewohnheiten gegen neue Einsichten, Einzelinteressen gegen das Wohl der ganzen Menschheit, eingefleischte Ansprüche gegen eine gesunde Welt.

Dank an die Forscher des FIBL – und einen schönen Tag!

A.W. Dänzer ist Autor von „Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln, organisch und nicht-organisch im Vergleich“

Hier kannst Du mehr über die Studie erfahren:

Morgen beginnt der Online Freiheits- und Mutter Erde Kongress

kongress

Die Initiantin Katja schreibt:

Mir liegt es am Herzen, dass Menschen ihre Potentiale leben können, dass sie aus der Lethargie bzw. Resignation heraustreten und ihren Weg ins lebendige, sinnerfüllte Sein finden. Sich selbst wieder spüren, die eigenen, tatsächlichen Bedürfnisse wieder zu erkennen und danach zu leben, ist eines meiner tiefsten Anliegen für meine Mitmenschen sowie für mich selbst. Meine Tür dorthin ist die Liebe und Verbundenheit zur Erde. Sie führt zum nötigen Vertrauen sowie zur Kraft, um authentisch und frei zu leben. Seit über 10 Jahren unterstütze ich Menschen dabei, ihre Verbindung zur Erde, der Natur und somit zu sich selbst wieder bewusst zu erleben. Am meisten berührt es mich, wenn ich Menschen aus ihren eischränkenden Glaubensmustern herauswachsen sehe, wenn sie sich aufrichten als selbstermächtigte, freie und liebevolle Wesen. Ich freue mich auf die wundervollen Experten, welche ihr Wissen auf diesem Kongress mit uns teilen und uns dabei unterstützen, unseren Weg in die Freiheit zu finden. Ich gehe Leben, kommst Du mit?

Der Online-Kongress dauert vom 17- bis 24. November. In dieser Zeit kannst Du täglich kostenlos Interviews mit 24 Experten anschauen. Anmelden kannst Du Dich direkt hier: http://freiheit-mutter-erde.com/