Cashewkerne – Nährstoffreiche Exoten

cashewsCashewkerne sind äusserst vitalstoffreiche und wohlschmeckende Kerne. Mit fast 20 Prozent Eiweiss zählen sie überdies zu einer sehr hochwertigen pflanzlichen Proteinquelle. Auffallend ist der hohe Gehalt an L-Tryptophan, jener Aminosäure, die im Körper zur Herstellung des Glückshormons Serotonin benötigt wird. Studien haben ausserdem gezeigt, dass Cashewkerne beim Abnehmen helfen können, den Cholesterinspiegel senken und das Herz schützen. Cashewkerne in hochwertiger Qualität zu finden, ist übrigens gar nicht so leicht. Wir haben im SACRED regelmässig erstklassige Bio-Cashews in Rohkostqualität! (Anm. der Blog-Red.)

Der Cashewbaum (Anacardium occidentale) gehört wie die Mango und die Pistazie zur Familie der Sumachgewächse. Es handelt sich um einen Laubbaum, der ursprünglich aus Brasilien stammt und von den portugiesischen Eroberern im Laufe des 16. Jahrhunderts nach Afrika und Indien gebracht wurde. Seinen eigentümlichen Namen hat der Cashewbaum von den Tupi-Indianern erhalten. Sie nannten ihn „Acaju“, was so viel wie Nierenbaum bedeutet und auf die Form seiner Samen hindeutet. Die Portugiesen machten daraus „Caju“, wovon dann der Begriff Cashew abgeleitet wurde. Die indigene Bevölkerung Brasiliens hat schon früh erkannt, dass im Cashewbaum heilende Kräfte schlummern.

Cashewkerne werden zwar zu den Nüssen gezählt, im botanischen Sinne handelt es sich jedoch wie bei Pistazien und Mandeln um Steinfrüchte. Die Samen werden in der Frucht von einem hauchdünnen Häutchen, einer sehr harten Schale und einem weichen Fruchtfleisch umfüllt und geschützt. Mit nur 550 kcal pro 100 Gramm ist der Kaloriengehalt von Cashewkerne niedriger als der von anderen Nüssen. So weisen z. B. Haselnüsse und Walnüsse rund 650 kcal auf. Der Wasseranteil ist vom Trocknungs- und Verarbeitungsprozess abhängig und liegt lediglich bei 4 Gramm pro 100 Gramm Cashewkernen. Cashewkerne sind also sehr gute Energielieferanten und gehören in Bezug auf den Kohlenhydrate-Anteil im Vergleich zu anderen Nüssen zu den absoluten Spitzenreitern. In puncto Eiweissgehalt haben z. B. Erdnüsse und Mandeln zwar ein wenig mehr zu bieten, doch auch Cashewkerne stellen eine wunderbare Eiweissquelle dar. Da Cashewkerne zudem interessante Mengen B-Vitamine enthalten, die als nervenstärkend gelten und – im Falle des Vitamin B6 – sogar die Symptome bei Depressionen verringern können, dürfen die kleinen Kerne als ideale Nervennahrung bezeichnet werden. In puncto Mineralstoffgehalt können Cashewkerne ebenfalls absolut überzeugen.

Obgleich Cashewnüsse reich an Fetten und Kohlenhydraten sind, müssen nicht einmal Übergewichtige auf sie verzichten. Eine Studie an der Harvard School of Public Health in Boston hat gezeigt, dass der regelmässige Genuss von Nüssen – etwa eine Handvoll pro Tag – sogar dazu beitragen kann, Übergewicht und Diabetes Typ 2 vorzubeugen. Es konnte auch bereits in vielen Studien nachgewiesen werden, dass sich das Essen von Cashewkernen positiv auf den Cholesterinspiegel und das Herz auswirkt. Dies wird darauf zurückgeführt, dass Cashewkerne besonders reich an ungesättigten Fettsäuren sind.

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