Basilikum – Gewürz und Heilpflanze

Duftnote-Basilikum-1600x692_1Basilikum ist typisch für die italienische Küche. Ob Pesto, Pasta oder Pizza: Es ist das aromatische Basilikum, welches viele der weltweit beliebtesten Gerichte zu etwas ganz Besonderem macht. Doch das Basilikum ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine wertvolle Heilpflanze. Basilikum lindert Entzündungen und Gelenkschmerzen, baut Stress ab, beruhigt den Magen und kann sogar multiresistente Bakterien in ihre Schranken weisen. Zusätzlich ist Basilikum eine gute Quelle für Vitamin K, Calcium, Eisen und Betacarotin.

Heute zählt das Basilikum zu den beliebtesten Gewürzpflanzen der Erde, woran die Italiener nicht ganz unschuldig sind. Denn egal, wohin sie auch kamen, brachten sie basilikumreiche Rezepte aus ihrer Heimat mit, die überall auf der Welt grossen Anklang fanden. Will man jedoch in den Genuss der aussergewöhnlichen Vitalstoffdichte des Basilikums gelangen, dann nützt ein einzelnes Blatt natürlich wenig. In Form von Pesto aber beispielsweise lassen sich leicht auch grössere Basilikummengen geniessen – die dann auch relevante Vitalstoffgehalte liefern.

Basilikum enthält viele Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine, wie z. B. Mangan, Kupfer und Vitamin C. Besonders interessant sind jedoch die folgenden Vitalstoffgehalte (pro 50 Gramm Basilikum (frisch)):

  • 2000 µg Betacarotin: Diese Menge entspricht immerhin der Hälfte der Betacarotinmenge aus Karotten – und Karotten stehen an der Spitze der Betacarotin-Lieferanten. Betacarotin dient dem Körper als Rohstoff für die Vitamin-A-Bildung, wirkt als Antioxidans z. B. Entzündungen entgegen, hält die Nervenzellen gesund, pflegt die Schleimhäute und ist wichtig für die Sehkraft. Aus 2000 µg Betacarotin kann der Organismus etwa 330 µg Vitamin A herstellen (Tagesbedarf 800 µg).
  • 125 mg Calcium für Knochen und Zähne (Tagesbedarf 1000 mg)
  • 3 mg Eisen für die Blutbildung (Tagesbedarf 10 – 15 mg)
  • 88 µg Vitamin K – und zwar in nur 20 Gramm Basilikum. Zwei grosse Esslöffel Pesto reichen somit aus, um rund 100 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin K (70 µg) zu decken. Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel und trägt zu einem gesunden Herz-Kreislauf-System Die sogenannte Rotterdam-Herz-Studie hat gezeigt, dass Menschen, die über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an natürlichem Vitamin K gegessen haben, signifikant weniger Calciumablagerungen in den Arterien aufwiesen. Die Forscher kamen zum Schluss, dass eine Vitamin-K-reiche Ernährung das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um ganze 50 Prozent verringern kann.
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