Das Geheimnis der roten Zwiebeln

rote-zwiebeln.jpgWer Zwiebeln mag, sollte die folgenden Informatioen lesen, die auf der Webseite Zentrum der Gesundheit publizierte sind; es geht um das Geheimnis der roten Zwiebeln:

ROTE Zwiebeln bieten dabei weit mehr gesundheitliche Vorteile als gelbe oder weisse Sorten. Sie sind reich an Antioxidantien, unterstützen den Körper bei der Krebsprophylaxe, schützen vor Diabetes, verdünnen das Blut, fördern die Gewichtsreduktion und bekämpfen Entzündungen.

Rote Zwiebeln enthalten zwei Mal so viele Antioxidantien als jede andere Art von Zwiebeln. Das macht sie zu einem hilfreichen Lebensmittel bei allen gesundheitlichen Problemen, die mit chronischen Entzündungen zusammen hängen. Zwei dieser Antioxidantien sind das Flavonoid Quercetin und das Polyphenol Anthocyanin. Sie verhindern die Oxidation von Fettsäuren in der Nahrung und in den Zellen und blockieren auf diese Weise freie Radikale. Die Entstehung von Krebszellen wird infolgedessen gehemmt und chronische Entzündungsprozesse werden drastisch reduziert. Die in Zwiebeln vorkommenden Schwefelverbindungen (Sulfide) hemmen ausserdem das Bakterienwachstum. Dieser Sachverhalt zeigte sich besonders in Bezug auf die Vorbeugung von Magenkrebs als hilfreich. Im Magen können Bakterien zur Umwandlung von Nitrat in Nitrit führen. Nitrit kann wiederum zu krebserregenden Nitrosaminen werden. Wenn nun die Sulfide der Zwiebel die beteiligten Bakterien töten, dann kann das Risiko für Magenkrebs reduziert werden. Das natürliche Quercetin aus roten Zwiebeln – so heisst es – sei viel wirksamer als die Einnahme von Quercetin-Extrakten. Der Körper kann den Nährstoff viel besser erkennen, wenn er in seiner naturbelassenen Form und in Verbindung mit all den anderen Stoffen verzehrt wird, die in der roten Zwiebel vorhanden sind und sich gegenseitig in ihren antioxidativen Wirkungen unterstützen und verstärken. Rote Zwiebeln verfügen – wie alle Zwiebeln – über einen gewissen Schärfegrad. Das liegt an ihrem hohen Gehalt an Isoalliin, einer Schwefelverbindung. Erst beim zerschneiden der Zwiebel entwickelt sich daraus der scharfe Geschmack, nämlich wenn das – ebenfalls in der Zwiebel enthaltene – Enzym Alliinase mit dem Isoalliin reagiert und daraus der scharfe und tränenreizende Stoff Propanthial-S-Oxid entsteht.

Die antioxidativen Flavonoide sind besonders in den äusseren Schichten der roten Zwiebel enthalten. Viele Menschen schälen die ersten paar Schichten und verlieren so viele dieser lebenswichtigen Vitalstoffe. Verwenden Sie auf jeden Fall so viel wie möglich der äusseren, fleischigen, essbaren Teile. Durch zu starkes Schälen, bei dem die beiden äusseren fleischigen Schichten abgenommen werden, gehen ungefähr 20 Prozent des Quercetin und über 75 Prozent der enthaltenen Anthocyane verloren. Das Kochen von Zwiebeln in einer Suppe schädigt einige der Anthocyane, jedoch nicht das Quercetin. Das Quercetin geht in die Suppe oder die Brühe über. Je geringer die Hitze ist, desto mehr Nährstoffe bleiben in der Suppe oder der Brühe erhalten.

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